Die Rechnung selbst dauert zehn Sekunden. Du zählst, wie oft dein Begriff im Text vorkommt, teilst durch die Gesamtzahl der Wörter und nimmst das mal 100 — besteht dein Begriff aus mehreren Wörtern, rechnest du seine Wortzahl mit ein, dazu gleich mehr. Fertig ist die Keyworddichte. Weiter unten steht ein kleiner Rechner, der dir genau das abnimmt — du fügst deinen Text ein, tippst deinen Begriff daneben und bekommst Wortzahl, Trefferzahl und Prozentwert.
Die unbequeme Hälfte der Antwort kommt danach: Es gibt keinen Zielwert, auf den du hinschreiben solltest. Keyworddichte ist keine Stellschraube, an der du drehst, bis eine Zahl stimmt. Sie ist ein Messwert — und ein Messwert wird nicht dadurch besser, dass du ihn zum Ziel erklärst. Dieser Beitrag rechnet also erst, und ordnet dann ein.
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